Der (un-) unsichtbare Zoo

DEEN

Projekt: (un-) unsichtbare Zoo Jahr: 2018, Typ: offener internationaler Ideenwettbewerb, Programm: Rethinking Zoo  Größe: 130.000m2, Architektur:: Opposite Office, Team: Benedikt Hartl, Thomas Haseneder, Ort: Barcelona, Spain Auftraggeber: Parc Zoològic de Barcelona

Für einige sind Zoos eine Möglichkeit, exotische Tierwelten zu betrachten. Andere betrachten sie als nichts anderes als Tiergefängnisse. Das Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und Tierschutz ist nicht einfach. 

In unserem (un)sichtbaren Zoo-Konzept in Barcelona ist das Wohlergehen der Tiere das oberste Prinzip. Tiere leben zusammen und in einem natürlichen Lebensraum mit viel Auslauf anstelle von kleinen Gehegen und Käfigen mit Gefängnisatmosphäre. Eine artgerechte Koexistenz von Tier und Mensch ist aufgrund der Tatsache, dass Tiere immer durch die Anwesenheit von Menschen gestört werden, nicht möglich. Tiere brauchen Ruhe und Natur. So trennen wir den Lebensraum von Tieren und Menschen, indem wir die Besucherwege „zum Fliegen“ bringen. Die gesamte Konstruktion wird durch Ballons unterstützt. In diesem Fall gibt es keine strukturellen Elemente wie Stützen und Träger auf dem Boden. Der Weg schwebt wie eine Wolke über dem Boden und die Tiere haben eine offene weiträumige Landschaft.

Unsere Prinzipien sind:

- Maximieren des Lebensraums der Tiere

- "Verschwinden" des Besuchers 

- freie Sicht für Tiere statt visuelle Barrieren wie Zäune.

Das erreichen wir durch:

- den Abriss aller Konstruktionselemente und des Pfadsystems auf dem Boden die Menge der Tiere, die die "Verbindungen" reduzieren

- vegetarische Tiere zusammensetzend, die den Besucher in die Luft heben

- entferne alle Zäune und baue natürliche Grenzen wie Wasser / Schluchten / ...