
ARCHITECTURAL PERFORMANCE
Projekt: Ausstellung in der Villa Massimo Jahr: 2025
Architektur: Der letzte Stipendiat selbst höchstpersönlich, Benedikt Hartl Performance: Maria Luisa Usai, Pierpaolo Fabrizio, Benedikt Hartl Kooperation Partner: Museo diffuse degli Alberi Photographien: Alberto Novelli & Alessio Panunzi Ort: Villa Massimo, Rom
Die Performance beginnt mit einem Ansturm zur Verkündung: Die Villa Massimo wird für beendet erklärt.
Eine Künstlerin und Benedikt Hartl, der „letzte Stipendiat“, erscheinen in silbernen Anzügen mit einem Koffer. Darin befindet sich die Infrastruktur für eine neue Institution: ein Baummuseum. Der Koffer wird geöffnet, Instrumente und Samen werden ausgepackt, das Gelände mit dem Fernglas vermessen.
Dann folgt die institutionelle Übergabe. Direktorin Julia Draganovic erhält ihre Kündigung. Kurator Pierpaolo Fabrizio übernimmt symbolisch die Villa und damit das zukünftige Baummuseum.
Vor dem Studio pflanzt das Publikum Samen. Die Auflösung der Institution wird zu einem räumlichen Ritual.
Im Inneren hat sich das ehemalige Atelier bereits verwandelt. Der letzte Stipendiat irrt durch einen postapokalyptischen Wald aus Erde, Nebel, Pflanzen und architektonischen Fragmenten.
Am Ende stehen Künstlerin und letzter Stipendiat gemeinsam in diesem neuen Raum.
Die Villa ist verschwunden. Das Baummuseum hat begonnen.







