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BAUMHAUS OFFICE
Projekt: Architekturbüro Jahr: 2026, Typ: Bau
Architektur Opposite Office Bau: Opposite Office in Kooperation mit Noibau GmbH, Torsten Müller Bauhaus Universität Weimar Statik: Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre Bauhaus Universitität Weimar, Prof. Dr. Michael Herrmann, Torsten Müller, Gefährdungsbeurteilung: Sebastian Oberländer, Bauhaus-Universität Weimar, Kooperationspartner: Noibau GmbH, Bauhaus Universität Weimar, Villa Massimo, Ort: mobil
Wir haben ein neues Büro eröffnet - in einem Baum.
Die Entscheidung für den Standort ist eine direkte Reaktion auf die örtlichen Mietpreise: München zählt zu den teuersten Büromärkten Deutschlands, während Opposite Office einen großen Teil seiner Projekte ohnehin an wechselnden, internationalen Orten entwickelt.
Wir arbeitet an Projekten, die sich häufig bewusst mit ihren jeweiligen politischen, gesellschaftlichen und räumlichen Kontexten auseinander-setzen. Zu den international rezipierten Arbeiten zählen unter anderem Affordable Palace in London und Capitol Castle in Washington, D.C.
Statt einen festen, groß dimensionierten Hauptsitz für ein international agierendes Büro zu unterhalten, lag daher die Idee nahe, das Büro selbst auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und dorthin zu verlagern, wo Architektur ohnehin entsteht: in den öffentlichen und institutionellen Raum. Die Lösung ist das Baumhaus Office.
Gütigerweise stellt die renommierte Bauhaus-Universität in Weimar uns dafür temporär einen Baum auf ihrem historischen Campus zur Verfügung.
Bei dem Baum handelt sich um einen der ältesten Bäume Weimars, der damals von Johann Wolfgang von Goethe bei seinem Weimar Aufenthalt gepflanzt wurde.
Der rund ein Quadratmeter große Bau ist als tatsächlich nutzbarer Arbeitsplatz für 2-3 Architekt*innen konzipiert und funktioniert damit als vollwertiges, wenn auch äußerst kompaktes Architekturbüro. Schreibtisch, Arbeitsplatz, Modellbaubereich und die notwendige Infrastruktur finden auf engstem Raum Platz.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Präsidenten der Bauhaus Universität Prof. Peter Benz!





