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Das dänische Haus

DEEN

Projekt: Ferienhaus in Dänemark Jahr: 2019, Typ: Beauftragung Bauherr: privat  Programm: Ferienhaus Größe: 20.000m2, Architektur: Opposite Office,  Benedikt Hartl, Thomas Haseneder Ort: Ærø, Dänemark

Wie kann das typisch-dänische Ferienhaus neu gedacht werden? Unser Entwurf setzt sich mit der Fragestellung des Weiterentwicklungspotenzial der dänischen Ferienhaus-Tradition mit der bestehenden Gebäudesubstanz auseinander. Anstatt dem Bau neuer Ferienhäuser, müssen wir die alten bestehenden Häuser bewahren, sanieren und den mmodernen Lebenswelten der Touristen anpassen. Deshalb nehmen wir ein altes dänisches Fachwerkhaus, das in Material und Gestaltung so konzipiert ist, dass es sich in die Landschaft einfügt. Prägnant ist die mächtige Reddachhaube. Das traditionelle dänische Haus ist geprägt durch eine Fachwerkkonstruktion, die Reddachdeckung auf Dachlatten und Sparren und einem Dachstuhl, der als Sprengwerk bestehend aus Sparren, Pfosten, Kehlbalken und Diagonalen ausgeführt ist. 

Dieser Dachstuhl ist entwurfbestimmendes Element. Der langgestrecke Baukörper wird entkernt, so dass das gesamte Erdgeschoss einen offenen Wohn-, Bad- und Essbereich bildet. Alles ist offen und wird sich unter den Bewohnern und Gästen geteilt. Nur die Schlafräume sind als introvertierte geschlossene dreieckige Prismen geformt. Jeder Prisma beinhaltet eine Schlafkoje. Diese dreieckigen Prismen sind an der Spitze an einem Drehgewinde befestigt, das motorisch betrieben die Schlafkoje drehen kann. Wenn die Kojen nicht gebraucht werden, sind sie nach oben gefahren und befinden sich im Dachstuhl. Wenn Sie gebraucht werden, können sich nach unten gedreht werden. Die Türe der Schlafkoje klappt sich runter und dient als Treppe in das Schlafgemach. Die Kojen können verschiedene Positionen im Dachraum einnehmen und somit kann der Raum komplett frei konfiguriert werden.